Verschiedene Spitzengefühl Nagelfeilen auf Rosenquarz-Steinen, locker angeordnet.

Nagelfeilen von spitzengefühl richtig nutzen – Mythen vergessen

Gesunde Nägel beginnen mit der richtigen Feile – und dem richtigen Know-how. Viele halten sich noch hartnäckig an den Mythos, man dürfe nur in eine Richtung feilen, um den Naturnagel nicht zu schädigen. Dabei können Sie mit der richtigen Technik und der passenden Feile ganz entspannt hin- und herfeilen, Ihre Nägel in Form bringen und gleichzeitig stärken.

Der erste Schritt zu schönen, gesunden Nägeln ist, den eigenen Nageltyp zu kennen. Viele glauben, ihre Nägel seien „weich“ – tatsächlich sind sie oft instabil. Ob Ihre Nägel eher weich, brüchig, rissig oder besonders empfindlich sind, entscheidet darüber, welches Werkzeug am besten zu Ihnen passt. Wer regelmäßig mit der richtigen Feile arbeitet, unterstützt das Nagelwachstum, stärkt die Nägel und sorgt dafür, dass sie widerstandsfähig bleiben – für Nägel, die Sie gerne zeigen und stolz präsentieren.

Die spitzengefühl-Feilen: individuell für jeden Nageltyp

Bei spitzengefühl gibt es für jeden Nageltyp die passende Nagelfeile. Auf Basis ihrer jahrzehntelangen Erfahrung und ihres fundierten Wissens über die verschiedenen Nagelbedürfnisse hat Janine Marongiu jede Feile persönlich entwickelt. Das Ergebnis: Nagelfeilen, die gezielt auf die Anforderungen von weichen, kräftigen, brüchigen oder besonders empfindlichen Nägeln zugeschnitten sind.

Alle Feilen sind Sandblattfeilen und unterscheiden sich durch ihren individuellen Grit (je höher der Grit, umso feiner die Feile). Dieser trägt entscheidend dazu bei, ob das Feilen – je nach Nageltyp – zum gewünschten Ergebnis führt und die Naturnägel langfristig stärkt. Jede Nagelfeile hat zudem ihren eigenen Namen, um sie leichter unterscheiden zu können:

  • Lilly: für extrem dünne und empfindliche Naturnägel (ähnlich Pergamentpapier).
  • Joy: für dünne Nägel, die schnell einreißen.
  • Efa: zum schnellen Kürzen und Formen von kräftigen Nägeln.
  • Ginger: Powerfeile für präzises Feilen von Nagelecken; sehr flexibel durch ihren sehr dünnen Holzkern.
  • Esmeralda: kombiniert Fußnagelfeile und Hornhauthobel – für noch mehr Vielseitigkeit.
  • Lilly Buffer: sanftes Entfernen von Nagelspliss und Glätten der Nagelkanten und  Nageloberfläche (macht Naturnägel nach Gelnägeln wieder glatt, ohne sie zu beschädigen).

Die Handhabung ist einfach und bei allen Feilen identisch:

  • Die raue Seite eignet sich ideal, um die Nägel auf die gewünschte Länge zu kürzen. Selbst die sehr feinen Feilen verfügen über eine raue Seite.
  • Die feine Seite mit dem spitzengefühl-Logo rundet die Ecken sanft ab und glättet die Nagelspitze.

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So feilen Sie richtig – Schritt-für-Schritt-Checkliste

1. Nageltyp bestimmen

  • Prüfen Sie, ob Ihre Nägel eher weich, kräftig, brüchig oder empfindlich sind.
  • Wählen Sie die spitzengefühl-Feile, die speziell für Ihren Nageltyp entwickelt wurde.

2. Kürzen mit der rauen Seite

  • Beginnen Sie mit der raueren Seite der Feile.
  • Kürzen Sie die Nägel auf die gewünschte Länge – ohne Druck, lassen Sie die Feile sanft gleiten.
  • Und ja: Sie dürfen hin- und herfeilen!

3. Ecken abrunden mit der feinen Seite

  • Wechseln Sie zur feinen Seite mit dem spitzengefühl-Logo.
  • Runden Sie die Nagelspitzen und Ecken sanft ab, um Spitzenbrüche zu vermeiden.

4. Nageloberfläche und Kanten glätten

  • Nach dem Feilen können Sie die Nageloberfläche und Kanten mit dem Lilly Buffer sanft glätten.
  • Gerade bei sehr kräftigen Nägeln kann das Feilen unangenehm sein, da scharfe Kanten entstehen. Viele schneiden die Nägel deswegen lieber, was die Nagelspitzen instabil und anfällig für Einreißen macht.
  • Der Lilly Buffer schafft hier perfekte Abhilfe: nach dem Feilen einmal kurz und ohne Druck von oben nach unten über die Nagelkante ziehen.
  • Das Ergebnis: super glatte Nägel, optimal vorbereitet für Pflege oder Lack.

5. Regelmäßigkeit

  • Einmal pro Woche ist bei den meisten Nägeln ausreichend.
  • Bei besonders instabilen oder empfindlichen Nägeln lieber täglich oder jeden 2. Tag über einen Zeitraum von 2-3 Wochen feilen. Danach je nach Zustand der Nägel reduzieren.

6. Nagelpflege in den Alltag integrieren

  • Feilen Sie entspannt als kleines Wohlfühlritual, z. B. abends auf dem Sofa.
  • Verwenden Sie nach dem Feilen ein pflegendes Nagelhautöl für zusätzliche Stärkung.

7. Professionelle Empfehlung

  • Die Feilen werden von Janine Marongiu täglich in ihrem Naturnagelpflege-Studio in Nürnberg verwendet.
  • KundInnen können die Feilen vor Ort ausprobieren oder bequem im spitzengefühl Beautyshop erwerben.

Fazit: Naturnägel zu feilen ist mehr als nur Kosmetik – es ist Pflege, Stärkung und Wohlfühlmoment zugleich. Mit der richtigen Feile, abgestimmt auf Ihren Nageltyp, der korrekten Technik und etwas Aufmerksamkeit für Ihre Nägel erzielen Sie optimale Ergebnisse. Vergessen Sie alte Mythen, feilen Sie bewusst und regelmäßig – Ihre Nägel werden es Ihnen danken.

Profi-Tipp

Für ein besonders glattes Finish den Lilly Buffer nach dem Feilen verwenden – die Nägel fühlen sich sofort weich und gepflegt an. Anschließend nehmen sie ein pflegendes Nagelhautöl besonders gut auf.

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